Summer Edition – Programm

New Fall Festival goes Summer – Open Air Konzerte im Ehrenhof vom 20. Juli – 26. August 2020

In dieser Zeit, in der kulturelle Veranstaltungen rar sind, sind wir für Euch da. Am 20. Juli startet unsere New Fall Festival Summer Edition mit einzigartigen Open-Air Konzerten im Ehrenhof. Die Konzerte finden über die Sommermonate immer montags und mittwochs in Kooperation mit dem PONG im NRW-Forum statt. Eingerahmt von den kulturträchtigen Häusern Tonhalle, NRW-Forum und Kunstpalast verzaubert der Ehrenhof durch seinen ganz besonderen Charme, welcher die intimen Konzerte unvergleichlich macht.

Wir sind für Euch da – seid Ihr es auch für uns. Lasst uns diesen Sommer gemeinsam mit diesen großartigen Künstler*innen feiern:

20.07. – Fil Bo Riva | New Fall Festival Summer Edition
22.07. – Ilgen-Nur + Sofia Portanet | New Fall Festival Summer Edition
27.07. – Rikas | New Fall Festival Summer Edition
05.08. – Mine | New Fall Festival Summer Edition
12.08. – Love Machine | New Fall Festival Summer Edition
17.08. – Hauschka | New Fall Festival Summer Edition
19.08. – Fortuna Ehrenfeld + Suzan Köcher’s Suprafon | NFF Summer Edition
24.08. – Six Pianos | New Fall Festival Summer Edition
26.08. – Hundreds | New Fall Festival Summer Edition

Fil Bo Riva | 20. Juli 2020 | Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Wenn es in dieser Tage noch Argumente für ein geeintes Europa braucht, hier ist eins: Filippo Bonamici aka FIL BO RIVA. Gebürtiger Römer, Vater Italiener, Mutter Deutsche. In Madrid gekellnert, in Irland Abitur gemacht, in Berlin studiert. Bonamici symbolisiert also schon seinen biografischen Eckdaten nach jene international ausgerichtete Freigeistigkeit, welche der europäischen Idee zugrunde liegt. Das dieses Jahr erschienende FIL BO RIVA Album, »Beautiful Sadness«, trägt Europa im Herzen und eine freiheitlich offene Ausrichtung auf der Zunge. Mit Grandezza lotet Fil auf »Beautiful Sadness« in schwelgerischen Hymnen wie »Time Is Your Gun« oder der ersten Single »Go Rilla« die Grenzen des Indie-Rock aus und überführt gleichzeitig die europäische Folktradition in die Moderne. »Beautiful Sadness« – was für ein perfekt passender Titel! – changiert durchgehend zwischen Emphase und Melancholie, Aufbegehren und Innehalten.

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Ilgen-Nur + Sofia Portanet | 22. Juli 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Ilgen-Nur ist innerhalb der deutschen Musiklandschaft eine absolute Ausnahmeerscheinung: Am 30. August erscheint mit „Power Nap“ das Debütalbum der Slackerqueen auf ihrem eigenen Label mit dem Namen „Power Nap Records“.

Gerade einmal ein bisschen mehr als zwei Jahre ist es her, dass Ilgen-Nur zum ersten Mal auf der Bühne stand. Betrachtet man das Talent der 23-Jährigen Wahlhamburgerin, so ist es ein mittelschweres Wunder, dass das nicht früher passiert ist. Schließlich ist Ilgen-Nur Borali eine herausragende Songwriterin, Sängerin und Gitarristin. Schon auf ihrer ersten EP “No Emotions”, die im Frühjahr 2017 auf Kassette (via Sunny Tapes) erschien, konnte man das hören: Songs wie „17“ und „Cool“ sind beiläufige, lässig dahergespielte Indiehits mit Unmengen an Ohrwurmpotential, die unaufgeregt Alltags- und Adoleszenzbeobachtungen aneinander reihen.

Die Dinge geraten ins Rollen: Tocotronic fragen, ob Ilgen-Nur sie nicht supporten wolle, europäische Tastemaker-Festivals wie das The Great Escape in Brighton, das Eurosonic oder das Spot-Festival in Dänemark schicken Einladungen nach Hamburg. Zusammen mit ihrem Homie Drangsal covert Ilgen-Nur die No Angels und „17“ wird für die Netflix-Serie „How to Sell Drugs online (fast)“ gepickt. Die ersten eigenen Konzerte in Hamburg und Berlin sind lange im Voraus ausverkauft.
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Berlins neue Alternative-Pop-Hoffnung Sofia Portanet transportiert Post-Punk und Neue Deutsche Welle mit ihrem ganz eigenen Stil ins Jahr 2018. In Kiel geboren, in Paris aufgewachsen und nun in Berlin zuhause, betont Sofia die diversen Einflüsse auf ihre Musik: “Ich liebe die repetitiven, minimalistischen Sounds von Krautrockbands wie Neu!, aber genauso auch die Arrangements, Texte und Musik von Ideal, DAF und 80er Synthiepop. Außerdem haben mich die visuellen und musikalischen Verrücktheiten französischer Avantgardebands wie Les Rita Mitsouko beeindruckt.“  Sofia Portanets besonderer Gesangsstil mischt Einflüsse aus Klassik und Oper mit Anklängen an Lene Lovich, Kate Bush und Edith Piaf.

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RIKAS | 27. Juli 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Entertainment wird bei den vier Schwaben groß geschrieben. Sombreros? Matrosenkostüme? Boyband-Choreografien? Klar doch! Rikas sind offen für alles, was Spaß macht. Und sie wissen, wie schmal der Grat zwischen Coolness und Lächerlichkeit ist. Aber genau darum geht es: um den Tanz auf Messers Schneide, so formvollendet und stilvoll wie möglich, am besten mit Salto und Pirouette.

Derart lässigen Soul-Pop hat man aus Deutschland lange nicht gehört. Das Schwierige leicht klingen lassen. Die Songs von Rikas machen einen Abend ohne Plan, einen Film ohne Plot im Handumdrehen zu etwas Unvergesslichem. Melodien wie Stevie Wonder, der Pop-Drive von Phoenix, die Selbstironie eines Jarvis Cocker. Dazu so viel Souveränität, dass man sich fragt, woher, zum Teufel, haben die Jungs die?

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MINE | 05. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Dass deutsche Popmusik in 90 Prozent der Fälle schnarchlangweilig ist und allzu gerne den einfachen Weg geht, dürfte ein hinreichend bekannter Umstand sein. Dass Mine es besser weiß und kann, ebenfalls. Die 33-Jährige hat das mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Jahr 2014 und dem Nachfolger »Das Ziel ist im Weg« zwei Jahre später alleine, aber immer wieder auch gemeinsam an der Seite von Künstlern wie den Orsons auf Songs und Bühnen eindrucksvoll bewiesen.

Wenn man »Klebstoff« zum ersten Mal hört, dann könnte man meinen, dass es poppiger, vielleicht auch zugänglicher als die beiden Vorgänger geraten ist. Professioneller trifft es wohl am besten. Das Album hat mit »90 Grad« und »Einfach so« gute Pop-Songs, bei denen man gleich weiß, worum es geht und die trotzdem nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen. Aber dann gibt es eben auch Songs wie »Nichts« oder »Schwer bekömmlich«, die etwas von einem wollen, auf die man sich einlassen muss.

»Ich finde den Mix aus diesen beiden Extremen perfekt«, sagt Mine. »Ein gutes Album ist für mich eines, das mich über längere Zeit begleitet, aber trotzdem auch direkt abholt. Dann kann es nämlich passieren, dass einen zu Beginn ein paar Lieder begeistern, während andere in den Hintergrund geraten und dadurch Zeit bekommen – aber nach dem man das Album ein paar Mal gehört hat, dreht sich das und man kann gar nicht verstehen, dass es vorher mal anders war.«

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Love Machine | 12. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Love yourself! Noch bevor Love Machine ihr nächstes Album ankündigen, gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das was sich da anbahnt. Der neue Song Liebesdrama erschien am 29. Mai digital auf allen Streamingdiensten. Als streng limitierte Vorab-Veröffentlichung, die nicht auf dem Album gelandet ist, ist der Track zudem seit dem 26. Juni in haptischer Form als 7“ Single auf UNIQUE Records erhältlich.

Liebesdrama handelt von vertanen Chancen. Nirgendwo sonst scheitern wir so grandios an uns selbst wie in der ganz großen Liebe. Weil es so schön ist, geben Love Machine dem Scheitern nochmal eine Chance, klingen dabei nach Garage Rock, Indie und Dream Pop und singen hier zum ersten Mal auf Deutsch.

Im dazugehörigen Video präsentieren sich die sechs Düsseldorfer und ihre Freund*innen in einer knalligen Bubblegum-Welt. Alle Darsteller*innen wurden gebeten Objekte mitzubringen, mit denen sie sich identifizieren und die ihnen tägliche Glücksmomente bereiten. Die Message lautet ganz klar: Love yourself!

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Hauschka | 17. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Auf seinem Sony Classical Debüt-Album beschreibt der Oscar-nominierte Komponist und Pianist Hauschka (Volker Bertelmann) die Erfahrung des Waldes als Metapher für die Suche nach dem Sinn des Lebens. Bereits die erste Single „Curious“ behandelt das zentrale Thema des Albums: Das Erleben der Natur als Grundlage für sein Verständnis des Lebens und der Komposition von Musik. Versinnbildlicht ist die Naturerfahrung für Hauschka durch das Bild des Waldes.

„In ‚A Different Forest‘ beschäftige ich mich mit dem Wald als Naturraum und Kontrast zum städtischen Alltag; zu meinem Lebensraum. Wo möchte ich leben und arbeiten, welche Umgebung benötige ich, um mich zu verwirklichen? In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen komme ich immer wieder zur Natur zurück. Wie oft bin ich einfach drauflos gewandert und habe am Ende auf einem Hügel oder Berg gestanden und damit neue Aussichten gewonnen. Das macht etwas mit einem. Die Erfahrung des Sublimen: Dass alles schon längst da war und weiter bestehen wird, sich unser Dasein dagegen auf einen Bruchteil der Erdgeschichte reduziert“.

Der Wald ist für Hauschka ein Sinnbild der Veränderung. Hier findet der Mensch wieder zu sich und gewinnt das Gefühl, von etwas umgeben zu sein, das einen trägt, als Teil eines Ganzen. Wanderungen in der Natur sind für Hauschka zudem vergleichbar mit seiner Art des Komponierens. Er schreibt seine Musik zunächst nicht auf Notenpapier, sondern entwickelt Melodien, Motive oder Rhythmusideen, die er dann am Klavier erprobt und aufnimmt. So entsteht ein Stück im Prozess des Spielens. Das Absichtslose des Spiels kennzeichnet auch Hauschkas frühere Arbeiten, zugleich findet sich diese Vorgehensweise in jenen Erfahrungen wieder, die Hauschka beim Wandern durch die Natur gemacht hat:

„Meine Art zu Komponieren hat viel mit den freien Wanderungen in der Natur gemein. Beim Wandern geht man oftmals einfach drauflos, ins Ungewisse. Man befindet sich in einer Umgebung, die einem keine Sicherheit gewährt, und muss sich ganz auf die eigene Wahrnehmung verlassen, um Orientierung zu finden. Man sucht sich den Anfang der Route und vielleicht auch bestimmte Wegpunkte aus, aber was dazwischen passieren wird, weiß man vor dem Losgehen noch nicht.”

Nachdem Hauschka seine Kompositionen aufgenommen hat, lässt er sie oft lange Zeit liegen, um sie später weiterzuentwickeln oder zu überarbeiten. An „Curious“ lässt sich dieser Prozess der Entwicklung sehr gut erörtern, wie Hauschka erklärt: „Bei „Curious“, der ersten Single, gibt es nach ungefähr 20 Sekunden eine Generalpause. Diese ist live entstanden, denn als ich das Motiv einmal durchgespielt hatte, habe ich gemerkt, dass ich das Stück neu beginnen muss. Diesen Anfang habe ich im finalen Mix behalten, weil ich den Prozess der Entwicklung zeigen wollte“.

Für Hauschka ist jedes Musikstück eine Momentaufnahme seines gegenwärtigen Wirkens. So wie bei einer Wanderung der Weg oft erst retrospektiv an Bedeutung gewinnt, erhalten auch Hauschkas Kompositionen hauptsächlich im Rückblick auf den Prozess ihres Entstehens ihren „Sinn“. Darüber hinaus ist „A Different Forest“ auch ein Plädoyer für den Schutz und die Bewahrung dessen, was wir als Natur bezeichnen.

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Fortuna Ehrenfeld + Suzan Köcher’s Suprafon | 19. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Umjubelte Tourneen durch den gesamten deutschsprachigen Raum, himmelhochjauchzende Pressekritiken, unzählige Konzerte in den unterschiedlichsten Settings: Man kann getrost sagen, dass das Raumschiff Fortuna Ehrenfeld in nur knapp drei Jahren sanft abgehoben hat und souverän seine Kreise zieht.

Durchschnaufen? “Niemals!” …tönt es lautstark durch den Telefonhörer aus Ehrenfeld und so kommt Martin mit dem nächsten dringlichen Plan um die Ecke: Er setzt sich an den Flügel und spielt 2020 erstmals Solo-Konzerte. Ein dunkler Raum, ein Flügel, ein Mikro, ein Scheinwerfer, ein Glas Rotwein – basta.
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Suzan Köchers erstes Album „Moon Bordeaux“ erschien vor zwei Jahren und war eine Mischung aus Sixties-Beat, Folk und düsterem Chansonpop. Während der “Mond-Bordeaux” noch hell scheint, beginnt Suzan Köcher mit ihrer Band Suprafon das zweite Kapitel ihrer psychedelischen Reise.

Für ihr neues Album “Suprafon”, welches in Austin/Texas aufgenommen wurde, hat die Sängerin aus dem Rheinland ihren musikalischen Kosmos um Psychedelic Rock, Westcoast-Pop, Krautrock und sogar Spuren von Shoegaze und Postrock erweitert. Inspiriert von einer Reise nach Prag schrieb sie einen Liedzyklus, der auch ihrer Band und dem Album einen Namen gab: “Suprafon”.

Die Nuancen von Krautrock, Psych-Folk und French Pop schweben durch die Songs Suprafons, die aufregend und locker zugleich sind. Suzan Köcher’s Suprafon lädt ein in eine Welt, die noch Zeit für unvergessliche Erlebnisse hat.

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Website Fortuna Ehrenfeld | Website Suzan Köcher’s Suprafon | Facebook-Event | Tickets

 

 

Six Pianos | 24. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Six Pianos wurden ursprünglich von Gregor Schwellenbach mit fünf aufgeschlossenen und gleichgesinnten internationalen Pianisten derselben Generation kreiert und zusammengestellt. Das Projekt hat seinen Titel von »Six Pianos«, einem minimalistischen Stück für sechs Flügel des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Steve Reich. Es wurde 1973 geschrieben, fertiggestellt und uraufgeführt. Reichs Idee war ursprünglich ein Stück mit dem Titel “Piano Store”, das auf allen Klavieren in einem Piano Store gespielt werden konnte. Reich entschied sich schließlich für ein Ensemble von sechs Klavieren in unmittelbarer Nähe, die ein sehr genaues Timing ermöglichten, ohne von der Resonanz der Flügel maskiert zu werden. Six Pianos basiert auf der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer klassischer und elektronischer Musik und zeigt Gregor Schwellenbach, Paul Frick und Daniel Brandt von Brandt Brauer Frick, Erol Sarp von Grandbrothers, Kai Schuhmacher und John Kameel Farah, die alle eine starke Affinität zu repetitiver Minimal Music haben und Steve Reich als einen ihrer Haupteinflüsse zu bezeichnen.

 

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Hundreds | 26. August 2020 | Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

„Hundreds“ versteht es wie wenige in der deutschen Poplandschaft, das Organische mit dem Elektronischen zu verweben, große Melodien und Emotionen mit einem steten Puls aus elektronischen Beats und Synths zu unterlegen, der einem schnell unter die Haut kriecht. „Dark times are over now, we scared them off, and it all begins“, singt Eva Milner gleich im ersten Lied, eine Schlüsselzeile, durchaus programmatisch gemeint.

„The Current“ hat dabei viele Facetten. Die verbindende und titelgebende Strömung wird eher von den Klang-Trademarks Philipps und Evas wie immer wunderschönen Gesang verursacht. „Vessel In The Sky“ ist musikalisch noch von der „Elektro Akustik“-Tour inspiriert, „Calling“ über das noch zu sprechen sein wird, beginnt als wehmütige Synths-Ballade und gönnt sich dann plötzlich erstaunlich groß angelegte Pop-Momente, „You’re The Storm“ klingt wie eine schlankere, zähe Version des klassischen Massive-Attack-Sounds, „Body Of Water“ ist Indietronic-Folk mit breitem Kreuz (ja doch, das geht) und klingt ein wenig wie Postal Service mit geballter Faust, „Riptide“ erinnert bisweilen an die Weite und die Atmosphäre einer Platte von The Album Leaf.

Den Hörer erwarten behutsam arrangierte und mit großer Begeisterung vorgetragene Elektro Pop-Songs, dessen Lyrics mit Naturbildern arbeiten.

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