Roosevelt

Roosevelt

So. 13. Oktober 2019 | 17 Uhr | Rheinterrasse (Rheingoldsaal), Düsseldorf


Roosevelt ist zurück! Für „Young Romance”, so der Titel der Platte, die im September 2018 erschien, reiste Marius Lauber dahin, wo die Sonne fast nie untergeht: nach Kalifornien. Dort feilte er weiter an seinen Demos und mixte das Album gemeinsam mit Chris Coady (Beach House, Grizzly Bear, TV On The Radio). Aus dem Neonlicht im Club zog es ihn also heraus ans Tageslicht. “Under The Sun” hieß dann auch programmatisch der Sommerhit, den die WM nicht verhindern konnte. Seine anschließende Tour führte ihn durch ganz Europa.

Es ist eigentlich unglaublich, was der 27-jährige Kölner in den letzten zwei Jahren geschafft hat. 2016 erschien das Debütalbum namens „Roosevelt“, landete auf Anhieb in den Top 100 der offiziellen deutschen Album-Charts und gilt als eines der wichtigsten neuen Pop-Alben der deutschen Musikszene – und eines der wenigen hiesigen Alben, die auch international für Aufsehen sorgten. „Er hat das Potenzial, um die Welt zu gehen“ attestierte ihm der Spiegel und das tat er dann auch.

Mit diesem Album gelang es Roosevelt auch, den schweren US-Markt zu knacken, ebenso wie UK, Frankreich, Holland und Italien. Die Festivals weltweit reißen sich um ihn: Primavera Sound, The Governors Ball Music Festival (New York), Sónar Festival, Montreux Jazz Festival, Sziget Festival, Lollapalooza Festival, etc. Radiostationen im In- und Ausland spielen „Fever“ und „Moving On“ hoch und runter. Seine Hörer treiben ihn bei Spotify auf knapp 80 Millionen Streams. Alle wollen von ihm geremixt werden (Chvrches, Glass Animals, RHYE, Who Made Who, Blossoms und Sinkane) Aber was macht er? Nimmt eine Coverversion von „Teardrops“ auf und wird nachträglich von der Womack & Womack Familie zum Ehrenmitglied gemacht.

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Support: HÆLOS

Manche Dinge kommen sofort zusammen. Andere… die brauchen etwas Zeit. HÆLOS fallen in die letztere Kategorie. Das Trio, bestehend aus Arthur Delaney, Dom Goldsmith und Lotti Benardout, bastelt zusammen, was bisher noch nicht zusammengehörte – 90er Trip-Hop mit melancholischen Indiepop. Die Blaupause für ihren Sound ist das emotionale Grundrauschen des modernen Großstadtlebens, das unterschwellig der Soundtrack unseres Lebens ist. Getroffen haben sich die Mitglieder der Band im anonymen Londoner Nachtleben, in dem man als bloßes Individuum schnell verschwinden kann. Deshalb sehen sie es heute auch als eine Art von Fügung an, dass man damals zufällig am selben Ort und zur selben Zeit aufeinander traf. Es war der Beginn einer Reise. Aufgewühlte Emotionen und Erfahrungen wie gescheiterte Beziehungen, Drogensucht, Verlust und Misserfolge mussten erst einmal katalysiert werden und so brauchte die junge Band Zeit, um ihre Mitte zu finden und die verschiedenen Einflüsse im Einklang zu bringen. HÆLOS urbane Klanglandschaften erinnern an Massive Attack, Portishead oder Lamb und verarbeiten den Schmerz inmitten der Ekstase. In einer Clubkultur, in der ein Kick dem nächsten folgt, ist HÆLOS Musik der Soundtrack für die manchmal dunkeln Stunden danach für die Ruhe nach dem Schuss. Ihr aktuelles Album „Full Circle“ handelt von diesen feinem Grad, zwischen Dunkelheit und Euphorie zwischen Schmerz und dem Licht am Ende des Tunnels. Die Musik von HÆLOS ist für die Rückkehr ins Leben, wenn die Sonne endlich wieder aufgeht und einen wärmt.

 

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