popNRW Show

In diesem Jahr präsentiert Pop NRW – Nachwuchsförderung für junge Musiker in NRW beim New Fall Festival 2019 eine ganztägige, kostenlose Show, die den musikalischen Hoffnungsträger*innen aus der Region gewidmet ist. Im Rheingoldsaal der Rheinterrasse spielen am 12.10. insgesamt neun Acts den intelligentesten und mitreißendsten Pop weit und breit.

Einlass: 16:30 Uhr | Beginn: 17 Uhr | Eintritt frei!!!

Timetable
17:00 WATT
17:50 Florence Besch
18:40 The Mañana People
19:30 Hanna Fearns
20:20 Neumatic Parlo
21:10 Drens
22:00 SPARKLING
22:50 The Düsseldorf Düsterboys
00:00 Botticelli Baby

Botticelli Baby

Botticelli Baby breitet sich mit einer Welle der Begeisterung weiter durch die Bundesrepublik aus und versorgt den Sommer hindurch fette Festivalwiesen und tolle Menschen mit einer explosiven Mischung aus allem Möglichen. Die aus dem Ruhrpott stammende Eigenmarke Botticelli Baby, die unter viel guter Resonanz im September 2018 ihr Album „Junk“ veröffentlichte und mit Vollgas in das Jahr 2019 startete, konnte seitdem auf ausverkaufte und hochenergetische Clubkonzerte zurückschauen.

Ihr „Junk“ reißt unterschiedlichste Stile an, greift Beats aus vielen Genres auf und gießt sie zusammen in eine knaller Form, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Was das Publikum erwartet wenn der D-Zug Botticelli Baby losbraust: ekstatische Stimmung, Schweiß und laute Meditation. Die Musik ist fett und ehrlich. Pur und qualitativ hochwertig. Sie ist laut. Es rumpelt. Sie geht voran. Man kann sich mitreißen lassen, genießen, betrachten. Sitzen ist möglich, fällt aber schwer. Die Show passt, wackelt und irgendwann braucht man Luft, aber es geht weiter.

Die sieben Köppe, einer unterschiedlicher als der andere geben alles an ihren Instrumenten, zu jeder Zeit. Sie lachen sich zu, verziehen die Gesichter, wackeln im Takt und das Publikum ist immer Teil des Ganzen.

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The Düsseldorf Düsterboys

Als der US-amerikanische Musiker John Fahey 1959 unter dem Namen Blind Joe Death ein Album herausbrachte, hielten es viele Kenner für einen sensationellen Fund der frühen American Folk Music. Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten.

Tatsächlich aber ist es das neueste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die inzwischen viele Musikliebhaber in diesem Land als die unverkennbaren Stimmen von International Music kennen dürften. Ihr Album „Die besten Jahre“ aus dem April 2018 halten nicht wenige für die stärkste deutschsprachige Platte der letzten Jahre. Nun also „Nenn mich Musik“, das unter Fans langersehnte Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben.

Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti mit Edis Ludwig am Schlagzeug und Fabian Neubauer an Orgel und Klavier The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt. Und wieder hat Produzent Olaf O.P.A.L. sie extrem gut in Szene gesetzt. Vor allem dann, wenn sich auf den Aufnahmen gelegentlich ein paar Holzblasinstrumente zur Band dazugesellen: Was für ein Sound! Die Düsterboys nennen es schlicht und einfach: Musik.

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SPARKLING

„I Want To See Everything“ wird das neue und erste Album von Sparkling heißen. Der Sound des neuen Werks ist weicher, offener, fragender und doch geprägt vom charakteristischen Sparkling-Sound, der sich durch diese hellen, klaren Gitarrenriffs, dem knochigen Rhythmus und dem geschmeidigen, sehnigen Bass auszeichnet. Das Album wurde zusammen mit Andy Ramsay (Stereolab) in London und Düsseldorf co-produziert.

„I Want To See Everything“… wie entwaffnend unironisch dieser Slogan und das gleichnamige Eingangsstück sind. Sparkling interessieren sich nicht für die coole Pose, sie wollen mit diesem energetischen Pop einfach raus in die Welt. Das Album macht es ihnen dabei leicht, denn es spricht eine universale Sprache in Pop, die weit über das angebotene Deutsch, Englisch, Französisch der Lyrics hinausgeht. In Stücken wie beispielsweise „Alive“, „Champagne“, „The Same Again“ gibt es so viel zu entdecken, so viel auszukundschaften – aber trotzdem fühlt man sich schon beim ersten Hören heimisch darin. Das ist verdammt selten, meist ist es ja doch Entweder/Oder.

Fest steht in jedem Fall, dass ihr Sound die globale Verheißung von Pop so gut einlöst, wie es schon lange kein Act mehr getan hat – und schon gar keiner aus Deutschland. Wer beim Musikhören auf Schweiß und Euphorie aus ist, findet hier endlich wieder einen Ort, an dem beides in Strömen fließt.

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Drens

Drens spielen Surfpunk!
Drens sind dein dichter Schnurrbart in roten Badehosen, ein bisschen Pazifik-Schweiß auf deiner Brust, ein paar Drinks zu viel letzte Nacht.
Nach dem Release von fünf Singles, ersten Festivalauftritten wie z.B. bei der c/o pop und auf dem Open Flair sowie 50 Shows, war 2018 ein mehr als erfolgreiches Jahr für die Band aus Dortmund/Köln, in denen sich Drens einen wilden Ruf erspielt haben. Dazu Features bei u.a. Spotify und Apple-Playlisten, diversen Hype Machine-blogs wie Indie Shuffle oder Kraftklubs “Radio mit K” werden jetzt fortgeführt mit Auftritten bei Rocket Beans, Juicy Beats oder Way Back When in 2019 – alles in einem Strudel aus Fuzz, Surf, Garage & Videokassetten-Lo-Fi. Volle Clubshows, gemeinsame Touren mit Bands wie The Murlocs, Le Butcherettes oder Van Holzen waren, sind und werden Zeuge und schlagen hohe Wellen.

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Neumatic Parlo

Mit ihren treibenden Rhythmusparts, Gitarrenriffs und intensiven Gesangseinlagen, lässt das Quartett seit 2017 intensive Soundcollagen zwischen Kraut- und Psychedelic Rock entstehen. Dabei wandeln die Düsseldorfer auf den Spuren ihrer musikalischen Vorbilder, wie der Band WAND, RADIOHEAD, TAME IMPALA, NEU! oder TY SEGALL.
Highlights waren 2018 Auftritte auf der Micro Pop Week, den Ritus Underground Shows und der Gewinn des sipgate Newcomer Preises (Publikumswahl) und damit der Auftritt auf der Newcomer Stage des Open Source Festivals in Düsseldorf.
Juni 2019 hat sich die Band ins Studio begeben um einige Songs aufzunehmen, welche Sie Anfang 2020 in Form ihrer ersten EP `All Purpose Slicer´ auf dem Düsseldorfer Label ‘Unique Records‘ veröffentlichen wird.

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Hanna Fearns

Hanna Fearns macht Musik, seit sie weiß, dass das geht. Ihre eigenwillige Mischung aus Americana, Folk Noir und Indiepop ist eine Liebeserklärung an die Musik, die den Soundtrack ihres eigenen Lebens geliefert hat. Schon ihre Großmutter mütterlicherseits tingelte als Vortragskünstlerin mit deutschen Kunstliedern um die Welt, in der Familie ihres aus Liverpool stammenden Vaters war Singen und Spielen von politischen Arbeiter- und Folksongs selbstverständlich wie Beans on Toast und Fußball. Als Kind lernte sie Klavier spielen, später dann Gitarre. Bereits mit 15 trampt sie durch Europa und macht Straßenmusik, um die Reisen zu finanzieren.

Mit ihrer Band fearns tourt sie durch die Clubs und nimmt zwei Alben auf. Americana, Alternative Country und Indierock sind die stilistischen Einflüsse. Calexico, Giant Sand und Lucinda Williams wichtige musikalische Referenzpunkte. Nach der Auflösung der Band entsteht die Idee eines Soloprojektes und “Sentimental Bones” erscheint im Juni 2014. Als „Country-Folk-Pop, handwerklich perfekt inszeniert und trotzdem direkt ins Herz treffend“ beschreibt die Presse Hannas Songs. Ihre lebensweisen, bittersüßen Texte sind ebenso packend wie ihre Musik, die zwischen sanfter Melancholie und unverstellter Energie ihre volle Kraft entfaltet.

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The Mañana People

Seit dem plötzlichen und völlig unbemerkten Erscheinen ihres Manifests im Jahr 2016 schwor das weird Folk-Songwriter-Duo The Mañana People, 100 Lieder zu schreiben, die die Wege des Pop-Genre-Diskurses erkunden. Tim Weissinger und Alvaro Arango trafen sich an einem Winterabend auf den grünen Wiesen ihrer Universität. Ihre musikalische Chemie und das kalte Wetter zwangen sie quasi, sofort Musik zu machen. Ihre Debüt-EP “The Mañana People” wurde am Halloween-Abend 2014 online veröffentlicht. Ihre Musik wurde sofort von ihren Freunden gelobt, von ihren Feinden gefürchtet und von vielen anderen ignoriert. Seit Anfang 2015, und mit Hilfe von Tobi Mercer (Keyboards) und Simon Mead (Schlagzeug), haben die Mañana People ihr Wort verbreitet und in jeder Bar, Café oder Straßenecke neue Seelen gefordert. Im Januar 2019 erschien auf Unique Records ihr Album „Princess Diana“!

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Florence Besch

Florence Beschs Musik kommt aus dem Gefühl. Sie ist zum Teil eine Klage an die lebenden Toten, eine Kampfansage an die Selbstanästhesie und soll zum anderen Barrieren abschaffen. Ihre Gitarre begleitet sie auf diesen kleinen Reisen durch Gefühl und Leben.

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WATT

Hinter den Namen Watt! verbirgt sich der Australier Rob Keane, der seit einigen Jahren in Düsseldorf lebt und mit seiner Mischung aus melancholischem New Wave und verspieltem Dream Pop die glorreiche popmusikalische Vergangenheit der Stadt mit neuem Leben füllt.

Geschult durch die Musiksammlung seiner Eltern fand sich Keane schon früh in den Klanglandschaften des Rheins wieder, noch bevor er von der Landesmetropole hörte. Das Ausrufezeichen in seinem Künstlernamen verweist auf die Düsseldorfer Band Neu! und betont zugleich den elektronischen und retro-futuristischen Vibe seiner Musik.

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